Sprechen über Architektur 2016/2017

Emotion als Baustoff denkend will Gregor Eichinger mit seinem Team jeden seiner Entwürfe sinnlich erfahrbar machen. Zu seinen jüngsten Arbeiten zählen die Skulptur „Go“ vor dem Hochhaus Herrengasse, Continental Bar und Boudoir im Seliger-Showroom in Wien oder die raumgreifende Skulptur „The Body“ im Omicron-Gebäude in Klaus in Vorarlberg.

Bereits gut zwei Jahrzehnte zählen fasch&fuchs zu den Fixsternen am österreichischen Architekturhimmel. Eine analytische und unorthodoxe Herangehensweise zeichnet ihre Planungen aus. Sie kam in den vergangenen Jahren besonders im Schulbau zu tragen, wo sie sich mit großer Empathie den räumlichen Anforderungen für neue pädagogische Konzepte widmen.

Seit Beginn dieses Jahres ist Angelika Fitz Direktorin des Architektur Zentrum Wien. „Was kann die Architektur?“ lautet die zentrale Fragestellung ihres Programmes, das die Aufgaben und Möglichkeiten von Architektur angesichts aktueller gesellschaftspolitischer Herausforderungen zur Diskussion stellen wird.

Neben verschiedenen Architekturprojekten, arbeitet Gregor Holzinger in den letzten Jahren – seit 2012 mit Adam Orlinski – verstärkt an interdisziplinären Projekten in bzw. zwischen den Bereichen Set Design, Video und Rauminstallation. 2016 erhielt er den Förderpreis der Stadt Wien für seine die Grenzen klassischer Architektur überschreitende Arbeit.

Spätestens seit ihrem Sieg beim Wettbewerb für das Wien Museum am Karlsplatz (2015, mit Ferdinand Certov) sind Klaudia Ruck und Roland Winkler einem größeren und überregionalen Publikum bekannt, obwohl schon Ihre Kärntner Projekte durch hohe Qualität Anerkennung fanden.

Seit 1983 ermöglichte das Büro Bollinger + Grohmann, das sich besonders bei freien Formen jenseits der geometrischen Regelmäßigkeit einen Namen machen konnte, zahlreiche Architekturprojekte von Rang in aller Welt.

In seinem breit gefächerten Werk finden sich Wohnhausanlagen ebenso wie Privathäuser, städtebauliche Konzepte wie auch Umbauprojekte bis hin zu Follies und Ausstellungsgestaltungen.

Sie zählt zu den aktivsten und vielseitigsten Vertreterinnen der österreichischen Landschaftsarchitekturszene. Neben der Umsetzung „klassischer“ Landschaftsprojekte und der Lehre forscht und publiziert sie, organisiert Veranstaltungen, ist Mitglied zahlreicher Jurys und Beiräte.

"Rauch kam zum Lehmbau nicht über die Architektur, sondern über seine Ausbildung und erste Arbeiten als Keramiker, Ofenbauer und Bildhauer. Die Tendenz zum handwerklich Angewandten, zur durchaus kunstfertigen Autonomie der Lebens- und Umweltgestaltung, war schon im familiären bäuerlichen Umfeld in Vorarlberg vorgezeichnet." (Otto Kapfinger)

Die langjährige Kompetenz bei nachhaltigen Bauweisen zeitigt auch international Erfolge, ausgehend von Bregenz wurden Büros in Wien, St. Gallen, Paris und München eröffnet.

Vom Filmcasino (1988) bis "in der Wiesen Süd" (in Bau) – in unterschiedlichsten Maßstäben prägen ihre Projekte Stadtatmosphäre.

"Kohlbauer ist mit allen Fasern seiner Architektenseele in die Traditionen der Wiener Großstadtkultur verwoben, sie leben in jedem seiner Werke weiter.“

Ihr derzeit wichtigstes Projekt ist die Sanierung des Österreichischen Parlaments – das Bauen im Bestand ist seit Bestehen des Büros ein wesentliches Arbeitsfeld.