Hitzetage und Tropennächte, immer heißere Sommer – der Trend ist ungebrochen und auch nicht umzukehren: Der Klimawandel kann nur noch gebremst werden. Somit gilt es zu lernen, mit seinen Folgen umzugehen. Welche zukunftstauglichen Strategien der Klimaanpassung in Neubau und Sanierung, Städtebau, Stadt- und Regionalentwicklung, Freiraumplanung und Landschaftspflege gibt es und was brauchen wir für ihre Umsetzung? Das Symposium zeigt anhand konkreter Beispiele Handlungsanweisungen und Vorbilder für Kommunen, Stadtplanungsabteilungen, Planer:innen, Bauträger:innen, Hausverwaltungen und Nutzer:innen.
2021
Veranstaltungen in diesem Jahr
Diese ORTE vor Ort Bauvisite ermöglicht im Rahmen der Architekturtage 2021/2022 zum Thema "Architektur und Bildung: Leben Lernen Raum" den Besuch des gerade fertiggestellten Fachhochschul-Campus St. Pölten. Sascha Bradic von NMPB Architekten wird einen Einblick in die Planung geben und durch den Campus und den Garten führen. Gernot Kohl (Geschäftsführer FH St. Pölten) wird aus seiner Sicht als Nutzer berichten.
Alpenland und ORTE haben VertreterInnen der herausragendsten Züricher Genossenschaften eingeladen ihre jeweilige Philosophie sowie ihre wesentlichsten Bauten vorzustellen – und dabei insbesondere die Aspekte Gemeinschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz zu beleuchten. Darüber hinaus sollen sie aufzeigen, wie in Zeiten, da der Wohnort für viele zwangsläufig auch wieder Arbeits-, Lern- und Freizeitort geworden ist, ein ganzheitliches Wohnen gestaltet werden kann.
Die ORTE vor Ort Bauvisite führt uns nach Furth bei Göttweig, wo wir im Rahmen der Architekturtage zum Thema "Architektur und Bildung: Leben Lernen Raum" das neue Kindergartenzentrum von GABU Heindl Architektur besuchen.
Besuch und Erleben des FEHRA-Bildungsraums in der NMS Rappottenstein.
In Kooperation mit der DorfUni und Dorfplatz St. Andrä-Wördern beschäftigen wir uns mit Bildungsräumen am Land. Bildung heißt heute mehr denn je und gerade in ländlichen Räumen, in die Lage versetzt zu werden, die Möglichkeiten, die die Vernetzung mit der ganzen Welt bietet, zu erkennen und zu gestalten. Dementsprechend müssen wir Bildungsräume fordern und gestalten, die diese Voraussetzungen erfüllen. Diese Gestaltung ist eine spannende Herausforderung. Wir wollen mit einigen Beispielen ermutigen, sich ihr überall kreativ zu stellen.
Vor der DorfUni-Veranstaltung "Neue Bildungsräume am Land – für alle Generationen und nah am Menschen" besuchen wir die Baustelle des Baugruppenprojekts "Auenweide" in der Nähe des "Dorpfplatz" St. Andrä-Wördern. In diesem alternativ finanzierten, leistbaren und naturnahen Wohnprojekt von einszueins architektur möchten die zukünftigen BewohnerInnen nachhaltige Lebensstile erproben, zum Umdenken anregen und sich für Bewusstseinsbildung einsetzen.
Der ehemalige Kletterturm im Naturparkzentrums Ötscher-Basis in Wienerbruck wird zum „fliegenden Klassenzimmer“ und eröffnet neue Möglichkeiten der Naturvermittlung. Er steht damit sinnbildlich für den Paradigmenwechsel – weg von einer Event-Kultur, hin zur Wissensgesellschaft.
ORTE lädt Gion A. Caminada zu einem Vortrag nach Krems ein, um seine unvergleichbaren Leistungen vorstellen zu können, und um einen Beitrag zu leisten, der zeigt, wie kontextuelle Architektur aussehen und das Aufgreifen von ortsüblicher traditioneller Bauweise so weiterentwickelt werden kann, dass sich neue Architektur sensibel in die Kulturlandschaft einer Region einfügen kann.
Ein Filmscreening zum Thema Landschaft im Film mit einer Auswahl an Kurzfilmen von Johann Lurf und Corné Strootman.
Wir werden Stellen suchen, um die durchschneidenden Verkehrsachsen sicher zu überqueren, und den durch die Straßen abgeschnittenen jüdischen Friedhof besuchen. Wir werden an der Hafenmündung Richtung Weltkulturerbe blicken, an wild verwachsenen Grundstücken zwischen Firmen- und Fabrikkomplexen vorbeifahren, von der Sonne blond gefärbte Gstätten entdecken, über Brücken und an Schienen vorbei uns der Siedlung Lerchenfeld nähern. Vielleicht stoßen wir dort auf sichtbare Überbleibsel der Arbeiterkultur, weite, grüne Höfe, gepflegte Gärten, gemeinschaftliche Grünraumnutzung.
Während seiner Residency in Krems von Juli bis August 2021 wird sich Gerold Kunz dem Kremser Gestaltungsbeirat widmen und zu diesem Fachgremium eine Reihe von öffentlichen „Ad hoc Gesprächen“ führen. „Ad hoc“ in diesem Zusammenhang bedeutet, sich in ein Gespräch ohne Vorbereitung einzulassen, quasi wie zwei Musiker, die sich zu einer freien Improvisation treffen.
Während seiner Residency in Krems von Juli bis August 2021 wird sich Gerold Kunz dem Kremser Gestaltungsbeirat widmen und zu diesem Fachgremium eine Reihe von öffentlichen „Ad hoc Gesprächen“ führen. „Ad hoc“ in diesem Zusammenhang bedeutet, sich in ein Gespräch ohne Vorbereitung einzulassen, quasi wie zwei Musiker, die sich zu einer freien Improvisation treffen.
Das Wildkatzen Camp unterstützt den Bildungsauftrag des Nationalparks Thayatal und dient dazu die Naturvermittlungsangebote speziell für SchülerInnen und Jugendliche weiter auszubauen. Die Anlage und ihre Gestaltung folgt der Überzeugung, dass Lernen im Erleben erfolgt. Das Wildkatzen Camp und seine Außenräume, die einen langsamen und sanften Übergang zum Nationalparkwald schaffen, ermöglichen Kindern und Jugendlichen eben dieses Erleben bei einem mehrtägigen Aufenthalt.
Während seiner Residency in Krems von Juli bis August 2021 wird sich Gerold Kunz dem Kremser Gestaltungsbeirat widmen und zu diesem Fachgremium eine Reihe von öffentlichen „Ad hoc Gesprächen“ führen. „Ad hoc“ in diesem Zusammenhang bedeutet, sich in ein Gespräch ohne Vorbereitung einzulassen, quasi wie zwei Musiker, die sich zu einer freien Improvisation treffen.
Die ORTE vor Ort Bauvisite führt nach Rossatz-Arnsdorf am südlichen, rechten Donauufer in der Wachau um die Hochwasser-Schutzbauten in den Ortsteilen Oberarnsdorf und Rührsdorf zu besuchen. Wer möchte: die Strecke zwischen den Orten eignet sich hervorragend für eine gemeinsame Radtour!
Während seiner Residency in Krems von Juli bis August 2021 wird sich Gerold Kunz dem Kremser Gestaltungsbeirat widmen und zu diesem Fachgremium eine Reihe von öffentlichen „Ad hoc Gesprächen“ führen. „Ad hoc“ in diesem Zusammenhang bedeutet, sich in ein Gespräch ohne Vorbereitung einzulassen, quasi wie zwei Musiker, die sich zu einer freien Improvisation treffen.
Die Marktgemeinde Stetteldorf am Wagram im Weinviertel ist eine intakte Dorflandschaft mit gewachsenen Strukturen. Wie in vielen Ortschaften findet auch hier eine Veränderung durch den Zuzug von außen und durch das Begehren nach Veränderung innerhalb der Gemeinde statt. Wie kann der Ort verträglich wachsen? Was kann die gesamte Gemeinde für den Erhalt und die Gestaltung des Dorfgefüges tun, wo hat Stetteldorf am Wagram Einzigartiges aufzuweisen und wo sind möglicherweise „Reparaturen“ nötig?
Mit dem GEHsprächsleiter Franz Denk begeben wir uns in Stetteldorf am Wagram auf einen dialogischen Rundgang, um Spuren von Gebautem oder Ungebautem zu verfolgen sowie Sicht- und Denkweisen zu überprüfen.
Diese Bauvisite führt uns in die Schallaburg, um das Thema Ausstellungsarchitektur und das Museum als Ort des Lernens in den Vordergrund zu rücken. Die Architektinnen Irina Koerdt und Sanja Utech, die gemeinsam das Studio koerdtutech betreiben, führen durch die Ausstellung. Kurt Farasin, künstlerischer Leiter der Schallaburg, und Marcel Chahrou aus dem inhaltlichen Team werden über die Schallaburg als Museum und Bildungseinrichtung, die Inhalte der Ausstellung und die Bedeutung von Ausstellungsarchitektur für die Konzeption sprechen.
ORTE fasst das Schwerpunktthema der Architekturtage "Architektur und Bildung: Leben Lernen Raum" weit und bezieht sich in seinem Architekturtage-Programm auf eine diverse Gruppe von Lernenden und Lehrenden – vom Kindergartenkind bis zur Erwachsenenbildung – und räumlich auf weit mehr als nur auf den Bereich des Schulbaus oder dessen Außenanlagen. Öffentliche und halböffentliche Räume werden ebenso zu Räumen des Lernens gezählt: das Wohnzimmer, die Bushaltestelle, das Café, der Park. Die Stadt oder das Dorf werden als Bildungslandschaft gedacht, ergänzt um ein Netzwerk aus Lernorten in der digitalen Welt.
Der vierte Band der Reihe "Architektur in Niederösterreich" dokumentiert und illustriert das Architekturgeschehen zwischen 2010 und 2020 in Niederösterreich und stellt in sieben typologischen, von Essays begleiteten Kapiteln jene Bauwerke vor, die von höchster baukultureller Qualität und beispielhaft in allen Landesvierteln zu finden sind.
Dass Gesundheitsbauten und ihre Umgebung maßgeblich zur Genesung beitragen, lag für Generationen von MedizinerInnen und ArchitektInnen auf der Hand. Geänderte Rahmenbedingungen haben die Bedeutung der Gestaltung jedoch in den Hintergrund treten lassen, ist doch kaum eine Bauaufgabe heute so komplex, wie jene eines Krankenhauses. Nationale und internationale ExpertInnen stellen gesamtheitliche Konzepte und zeitgemäße Gestaltungsmöglichkeiten vor.
